GEschichte


Die Freude am Spiel ist die Motivation unserer Mitglieder. Mit dem Schläger in der Hand geben sie an der Platte ihr Bestes. Sie servieren dem Gegner die Kugel scharf angeschnitten oder als Schmetterball, haben immer ein Ass im Trikotärmel und schlagen Angriffe routiniert zurück. Das hat beim TTC Schwarz-Weiß Velbert Tradition.

 

Denn die Gründer durften 1948 trotz schlagkräftiger Argumente bei Grün-Weiß Velbert nicht mitspielen. Sie seien zu jung, hieß es zur Begründung. Der abgewiesene Nachwuchs machte auf dem Absatz kehrt und sich selbstständig. Namen und Satzung verlieh er seinem Verein im Wohnzimmer der Familie Frings. Heinz Bussemas wählten die jungen Wilden damals zu ihrem ersten Vorsitzenden.  

Vor dem ersten Ballwechsel mussten sie jedoch zunächst Spielgerät und Treffpunkt finden. Die ersten selbstgezimmerten Platten erwiesen sich nach harter Arbeit als herbe Enttäuschung. Doch das engagierte Team ließ sich nicht entmutigen, kam über einen geschickten Tausch ins Geschäft und holte wenig später zum ersten Schlag aus. Im Winter mussten die Spieler allerdings abwechselnd Kohlen oder Koks mitbringen, um den Trainingsraum bei „Cari“ auf Temperatur zu bringen.

 

Der Westdeutsche Tischtennisverband nahm die Neuen am 16. März 1948 auf und ließ sie nach einer guten Qualifikation in der ersten Kreisklasse mitspielen. Dem Aufstieg in die Bezirksklasse folgte die Landesliga. Für die Wege zu den Auswärtsspielen im Bergischen, im Sieger- und Sauerland musste sich die Mannschaft einen Kleinbus mieten. Bis dahin waren die Spieler mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn beim Gegner angereist.

 

Anlässlich des 25. Vereinsgeburtstages durften der Vorstand 1973 die Deutsche Tischtennis Pokalendrunde ausrichten. Verstärkung bekam der Club anschließend vom TTC Heiligenhaus: Zwei komplette Damenmannschaften sowie erfahrene Senioren- und ambitionierte Jugendspieler sorgten für Saisonerfolge und Titel wie Kreis- und Bezirksmeister. Später verließen die Damen den Verein zwar wieder, doch es blieb der Idealismus und die Begeisterungsfähigkeit der Jugend als Grundlage für eine positive Entwicklung des Vereins.